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Clubtreffen
Wiedersehen in Würzburg
15.06.2017
Die gemeinsame schöne Zeit, die wir im Sommer 2016 mit unseren Freundinnen vom SID-Club Würzburg verbracht haben, war viel zu schnell zu Ende. Umso schöner war das Wiedersehen in Würzburg vom 15. bis 18. Juni 2017, für das unsere Gastgeberinnen ein einmaliges Programm zusammengestellt hatten. Auch in diesem Fall sorgte allerdings die Bahn für Komplikationen: Wegen eines „Notarzt-Einsatzes auf den Schienen“, wie es heute beschönigend heißt, fiel der Zug aus, mit dem wir ursprünglich starten wollten, und wir trafen mit einiger Verspätung in Würzburg ein, wo wir von Club-Präsidentin Dr. Elisabeth Ott zu einem kleinen Stadtrundgang empfangen wurden. Er endete im Würzburger Ratskeller, wo die Würzburger Soroptimistinnen schon in der Riemenschneiderstube auf uns warteten. Nach einem zünftigen Abendessen erläuterte uns die Würzburger Clubschwester Barbara Lenz, selbst eine außergewöhnliche Künstlerin, wie ihr Vater Wolfgang Lenz (1925-2014) die sogenannte „Laube“ im Ratskeller ausgemalt hatte.

Die Würzburger Präsidentin Dr. Elisabeth Ott empfängt die Ostfriesinnen mit einer kleinen Stadtführung.
Abendessen im Ratskeller
In der Riemenschneiderstube im Ratskeller
In der "Laube" im Ratskeller
Abends auf der Mainbrücke
Beim abendlichen "Bridgen"
Eine einzigartige Ballettvorstellung ist zu Ende
Anna und ihre Tänzerinnen nach der Ballettvorstellung
Treffen mit Sybille Sladek vor dem Kulturspeicher in Würzburg
Im Café des Kulturspeichers: Dr. Marlene Lauter, Sybille Sladek und Frauke Kummer.
Weinberg-Führung mit Dr. Gaby Brendel
Weinprobe vor Ort
Am nächsten Tag hieß es nach dem Frühstück zunächst einmal Treppen steigen, hinauf zum Käppele, das uns durch eine ausgezeichnete Führung nahegebracht wurde. Mittags fuhren wir mit dem Schiff nach Veitshöchheim. Nach dem Mittagessen im Ratskeller führte uns Clubschwester Roswitha Döbele durch den bezaubernden Rokoko-Garten. Den Höhepunkt des Tages und unseres Würzburg-Aufenthaltes bildete der Besuch der faszinierenden Ballett-Aufführung „Der Tod und das Mädchen“ von Schubert/„Requiem“ von Mozart. Für die höchst beeindruckende Choreografie zeichnet Anna Vita verantwortlich; sie hatte schon während ihres Besuchs bei uns daran gearbeitet. Bis dahin habe ich es nicht für möglich gehalten, dass Mozarts Requiem als Ballett auf die Bühne gebracht werden könnte. Besonders schön war es, dass wir bei dem anschließenden Essen im Bürgerspital mit Anna  und einigen Tänzern reden konnten.

Barbara Lenz
Auf zum Käppele
Im Käppele
Prall gefüllt mit Eindrücken war auch der Sonnabend, an dem einige von uns der Residenz einen erneuten Besuch abstatteten. Danach begaben wir uns zum Museum im Kulturspeicher, in dem die Ausstellung „Der Traum vom Raum“ über Victor Vasarely anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Museums gezeigt wurde.  Museumsleiterin Dr. Marlene Lauter, auch eine Soroptimistin, führte uns durch den umgebauten Getreidespeicher aus dem Jahr 1904, in dem Kunst von hohem Rang aus dem 19. und 20. Jahrhundert präsentiert wird. Auch hier, stellten wir fest, lohnt sich ein weiterer Besuch…

Am Nachmittag stand eine Weinberg-Wanderung in Sommerhausen mit Clubschwester Dr. Gaby Brendel, Dozentin für Wein-und Genusskultur, auf dem Programm.  Zu Beginn der Führung lernten wir das Winzerdorf Sommerhausen mit seinem einzigartigen Torturmtheater, das mit dem Namen Veit Relin untrennbar verbunden ist, ein wenig kennen. Auf dem Weinberg erhielten wir nicht nur viele fachspezifische Informationen, sondern auch Kostproben von dem edlen Rebensaft, den Gabys Mann mitgebracht hatte. Entsprechend stieg die Laune und das Mitteilungsbedürfnis. Etliche von uns deckten sich vor Ort mit einigen Flaschen ein oder orderten Bocksbeutel für daheim. Mit einem gemütlichen Abendessen klang die schöne gemeinsame Zeit aus. Im nächsten Jahr wollen wir uns wieder treffen – vermutlich im September in Regensburg.
Würzburgerinnen in Ostfriesland
01.06.2016
Vor der Kirche in Rysum
Im Greetsieler Hafen
Ein Glas Wein am Strand von Norderney
Radegundis Villinger-Schmeller und Hayo Moroni im Poppe Folkerts-Museum auf Norderney
Im Juni 2016 haben uns acht Soroptimistinnen vom Club Würzburg besucht (siehe auch Presse), von denen etliche noch nie so weit im Nordwesten waren. Wir haben mit ihnen zusammen Emden erkundet, die Ausstellung „Natürlich nackt“ in der Kunsthalle Emden besucht und die Krummhörn er-fahren. Dabei lernten die Fränkinnen in Rysum die vermutlich älteste bespielbare Orgel Europas kennen, die wahrscheinlich schon 1442 erbaut wurde. Im  Burgcafé der Osterburg in Groothusen  genossen wir Ostfriesentee und selbst gebackene Torte; anschließend machten wir einen Spaziergang durch das idyllische Fischerdorf Greetsiel. Der Tag klang sehr angenehm im Alten Brauhaus in Pilsum aus.

Am nächsten Tag stand Norderney auf dem Programm, wobei die Ankunft mit der Bahn in Norddeich alles andere als angenehm war: Der Zug hielt schon beim alten Bahnhof, weil eine defekte Lok die Endstation blockierte. Als die Würzburgerinnen den Hafen endlich atemlos erreichten, hatte die Fähre bereits abgelegt und wir mussten auf die nächste warten. Für diese Strapazen wurden wir zum Glück auf Norderney entschädigt, wo eine Gruppe mit dem Fahrrad zum Leuchtturm radelte und die anderen Soroptimistinnen einen Stadtbummel machten oder das Bademuseum besichtigten.
Wunderbare Tage in Würzburg
28.03.2014
Seit März 2014 verbindet uns eine herzliche Freundschaft mit dem SI-Club Würzburg. Sie begann mit einem Benefiz-Konzert anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Zonta Clubs Würzburg, zu dem uns Sabine Unckell, die Cousine unserer damaligen Präsidentin Ulrike Mensching, eingeladen hatte. Sie führt das Hotel Würzburger Hof, in dem wir damals sehr angenehm residierten. Zu der damaligen Reisegruppe gehörten Ulrike, Gerta Berghaus, Antje Dieken, Martha Jansen, Henni Krabbe, Dr. Shahla Stegmann und Eva Requardt-Schohaus.

Beim ersten Treffen in mit dem Club Würzburg begrüßt die damalige Präsidentin Britta Pracher die Ostfriesinnen.
Das erste gemeinsame Abendessen im Bürgerspital.
Bei unserem ersten Würzburg-Besuch lernten wir das altehrwürdige Rathaus und den Wenzelsaal aus dem 12. Jahrhundert kennen, dessen Wandmalereien von Britta Pracher restauriert worden waren. Britta  gehört zu den Würzburger Soroptimistinnen, mit denen  wir im Bürgerspital zu Abend aßen. Es entstand sofort eine vertraute, freundschaftliche Atmosphäre und der Wunsch, den Kontakt durch weitere Treffen zu vertiefen.

Am nächsten Tag besuchten wir  die Festung Marienberg mit dem Zeughaus, in dem heute das Mainfränkische Museum mit der bedeutenden Riemenschneider-Sammlung untergebracht ist. Mittags aßen wir in der Alten Mainmühle zusammen mit Britta Pracher zu Mittag und erhielten von ihr zur Erinnerung ein Buch über die Restaurierung des Wenzelsaals, für das sie einen Beitrag verfasst hatte. Nachmittags stand eine Residenzführung mit anschließender Besichtigung des Hofkellers auf dem Programm. Der Tag endete mit dem Benefiz-Konzert in der Musikhochschule mit Jubiläums-Empfang und Flying Buffet, an dem rund 700 Gäste teilnahmen. Vor der Abreise statteten wir noch kurz der Hofkirche der Residenz einen Besuch ab, was wir am Vortag nicht mehr geschafft hatten.
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